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Für jede Anwendung die richtige Leinwand


Die richtige Leinwand garantiert eine optimale Darstellung, denn die Kombination von Projektor und Leinwand bestimmt die Qualität Ihrer Präsentation maßgeblich mit.

Folgende Entscheidungskriterien sind bei der Auswahl der geeigneten Leinwand wichtig:

•    Der Leinwandtyp
•    Das Leinwandformat
•    Das Bildverhältnis von Breite zu Höhe
•    Die Projektionsfläche
•    Der Projektor

Der Leinwandtyp:

Soll die Leinwand mobil oder stationär eingesetzt werden?
Wenn Sie die Leinwand öfter transportieren, kommen folgende Typen in Frage: Stativleinwand, Kofferleinwand, Fastfold Leinwand.
Stativleinwände sind sehr leicht, haben aber oft ein Problem mit der Planlage des Tuches. Achten Sie beim Kauf einer Stativleinwand daher unbedingt auf Qualität. Etwas schwerer, aber auch robuster sind Kofferleinwände mit einem Scherengelenk.  Eine Fastfold Leinwand ist nahezu unverwüstlich und auch in sehr großen Formaten erhältlich. Fastfold Leinwände gibt es mit Rück- oder Aufprojektionstüchern. Sie sind ebenfalls für die Außenprojektion geeignet.

Wenn die Leinwand fest in einem Raum montiert werden soll, wählen Sie eine Rolloleinwand, eine Kurbelleinwand oder eine Motorleinwand.

Eine Rolloleinwand hat in der Regel einen Federmechanismus. Rolloleinwände gibt es in sehr unterschiedlichen Qualitäten, achten Sie auf die Tuchstärke und die Planlage.
Kurbelleinwände werden durch eine Gewindestange auf- und abgerollt. Elektrische Leinwände sind sehr komfortabel und bieten meist eine perfekte Planlage sowie passendes Zubehör wie Funkfernbedienung oder Einbaugehäuse.

Das Leinwandformat:

Als Planungsformel für Formate gilt:
Mindestentfernung Projektionswand bis zum ersten Betrachter = 1,5 fache Projektionswandbreite.
Maximaldistanz für Betrachter = 6 fache Projektionswandbreite
Unterkante Projektionswand 90 – 120 cm über Fußbodenniveau (für Sitzreihen)

Das Bildverhältnis:
Alle Projektionsverfahren haben ein bestimmtes Verhältnis von Breite zu Höhe, die populärsten sind:

•    Video-Beamer Projektion  4:3
•    Beamer Breitbild (HDTV)  16:9
•    Overhead-Projektion 1:1
•    Dia-Projektion   3:2


Die Projektionsfläche:

Der Leuchtdichtefaktor (brightness gain) definiert die Reflexions-Qualität der Leinwand. Je höher der Leuchtdichtefaktor, desto begrenzter ist ein guter Betrachtungswinkel. Durch verschiedene Beschichtungen lassen sich auf Projektionswandflächen unterschiedliche Reflexions-Eigenschaften erzielen.

Typ S: Spekulare Bildwände reflektieren das auftreffende Licht entlang der Projektionsachse doppelt so stark zurück wie diffus reflektierende Bildwände. Der Betrachtungswinkel beträgt ca.20 bis 35 Grad. Der Leuchtdichtefaktor liegt bei ca.2,4. Sie haben eine perlmuttfarbene Oigmentierung.

Typ D: Diffus reflektierende Bildwände streuen das auftreffende Licht gleichmäßig in alle Richtungen. Der Betrachtungswinkel beträgt ca.45 bis 60 Grad. Der Leuchtdichtefaktor liegt bei ca. 1,2.


Der Projektor:

Leinwände vom Typ D sind besonders geeignet für Projektionen, die über mittlere bis starke Projektoren (ab ca. 2.500 Ansi Lumen) erfolgen.
Leinwände vom Typ S optimieren Projektionen bei Einsatz lichtschwächerer Projektoren und schwer planbarem Umgebungslicht.


Aber egal für welche Leinwand Sie sich entscheiden, es gilt:
Das Tuch der Bildwand hat für den Projektor eine ähnliche Funktion wie die Lautsprecher für die Stereoanlage: Passiv, aber maßgeblich am Ergebnis beteiligt.

Bei allen Fragen rund um das Thema Leinwand stehen Ihnen die Experten von beamer & more gerne zur Verfügung.